Recycling ist in der Schweiz hoch im Kurs

Viel Abfall, aber auch viel Recycling – so werfen Herr und Frau Schweizer fort

Der ökologische Fussabdruck, den die Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz hinterlassen, ist nicht klein. Die hohe Recyclingquote beweist aber dennoch ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Was Jumbojets und Elefanten mit PET-Flaschen zu tun haben.

Viel Abfall, aber auch viel Recycling – so werfen Herr und Frau Schweizer fort – entsorgBar

2016 hat jeder Einwohner und jede Einwohnerin in der Schweiz 4.4 Kilogramm PET-Getränkeflaschen gesammelt. 2017 hat die Transport AG Aarau davon
184 970 Kilogramm entgegengenommen – das ist so viel wie 185 Elefanten wiegen!

Ob diese mit den 1 300 000 Tonnen Bio-Abfällen ernährt werden könnten, die 2016 in der Schweiz gesammelt wurden, ist nicht gesichert, aber wir vermuten es. Was hingegen gesichert ist: Die TAG hat 2017 rund 55 000 Tonnen Karton verarbeitet. Das entspricht dem Gewicht, das 200 Airbus 380 auf die Waage bringen!

Pro Person wurde in der Schweiz 2016 1.3 Kilogramm Aluminiumverpackungen gesammelt. Lieber George Clooney, es war aber nicht dein Verdienst! Denn 1.1 Kilogramm davon waren Getränkedosen. Und wer jetzt denkt, Aluminium verleiht Flügel, liegt leider auch falsch. Des Airbus’ Flügel sind aus Duraluminium geschnitzt – einem besonders gehärteten Aluminimum, das nicht aus dem Recycling stammt.

2017 hat die Transport AG Aarau insgesamt 130 000 Tonnen Abfall bewirtschaftet.

Für Statistik-Enthusiasten: Mehr Zahlen rund um Abfall und Entsorgung gibt’s beim BAFU (Bundesamt für Umwelt).